Abi 2024


Am Freitag bekommt meine Tochter ihr Abitur überreicht. Es wird eine große Veranstaltung, Kirche, feierliche Ansprachen, Rahmenprogramm und die Übergabe des Abiturs. Ein großer Meilenstein in ihrem Leben. Damit endet ihre Schulzeit. Wow! Was für ein Moment!

Vor einigen Monaten schrieben wir uns ein paar mal Hin und Her. In meiner letzten Mail im März fragte ich sie u.a. nach der Abifeier. Ich sagte ihr, dass ich da sehr gerne kommen würde und fragte, ob das für sie ok wäre. Ich wolle nur kurz der feierlichen Übergabe beiwohnen, mich dabei im Hintergrund halten und danach wieder abzischen. Sie antwortete mir nicht. Davon erzählte ich ihrem Bruder. Über ihn erfuhr ich, dass sie mir nach dem schriftlichen Abi antworten wolle. Nachdem sie auch das nicht tat, ging ich davon aus, dass sie vielleicht die mündliche Prüfung, das Kolloquium, gemeint haben könnte. Ich hielt die Füße still und bohrte nicht mehr nach.

Einige Tage vor der Veranstaltung erzählte ich meinem Sohn, dass sie mir immer noch nicht geantwortet hätte und ich doch so gerne da hin wollte. Er schrieb mir zwei Tage vor der Veranstaltung, dass er (von seiner Mutter und/oder Schwester) erfahren hätte, dass man für die Feier ein Ticket benötigen würde und die wohl alle ausverkauft wären. Ich schrieb zurück, dass ich mich selber darum kümmern würde.

Also ich Donnerstag morgens gleich in die Schule gefahren. Es war Unterrichtszeit, also keine Gefahr meiner Tochter zu begegnen. Außerdem hatte sie sowieso keinen Unterricht mehr, da sie morgen das Abitur in Händen halten würde.

Im Treppenhaus des altehrwürdigen Schulhauses waren mehrere älterer Schüler und wie sich dann herausstellte AbiturientInnen mit rot-weissen Absperrbändern und großen Papierhaufen zu Gange das Treppenhaus ganz im Sinne der alten Tradition „Abiturscherz“ zu verschönern. Auf dem Weg zum Sekretariat sah ich plötzlich Lydia in einer Schülergruppe stehen. Unsere Blicke trafen sich für die Dauer eines Wimpernschlags. Ich bemühte mich das Ereignis für sie möglichst schonend zu beenden und eilte weiter.

Im Sekretariat teilte mir eine nette Frau mit, dass die Ticketvergabe in den Händen der Organisatoren liegen würde. Soviel sie wisse erfolgte die Kommunikation hierüber und die Ticketvergabe direkt mit den Familien. Ich sagte, dass ich hiervon nichts wüsste, mein Tochter seit 7 Jahren nicht gesehen hätte und nicht Teil dieser familieninternen Kommunikation wäre. Es tat ihr leid, dass sie mir nicht helfen könne.

Wieder im Treppenhaus fragte ich einen der Schüler, an wen ich mich wegen der Tickets wenden könnte. Er rief nach einem Mädchen, dass dann erschien und kurz mit mir redete. Ich sagte, dass ich der Papa von Lydia wäre und gerne ein Ticket hätte. Sie sagte dann, dass sie wüsste dass ich Lydias Papa wäre. Sie sah mich kritisch, um nicht zu sagen unfreundlich an. Sie meinte sie müsste das mit jemand anderem klären. Ich erwähnte hierbei sicherheitshalber, dass es mir nur um meine kurze Anwesenheit während der Abiturübergabe ginge, ich also nicht an den übrigen Festivitäten teilnehmen wolle. Sie sagte sie würde sich per Mail bei mir melden. (Sie meldete sich nicht.) Von dort aus ging ich ins Büro um zu arbeiten.

Es liess mir keine Ruhe und ich schrieb vom Büro aus der Mutter meiner Kinder:

Hallo Mathilde,

ich habe gestern von Benni erfahren, dass es für die Abiturfeier wohl Tickets gibt, die jetzt aber „ausverkauft“ wären. Ich war daher heute im Sekretariat um mich selbst darum zu kümmern. Ich sagte dort, dass ich weder in den Elternbriefen noch im Spendenaufruf der Abifeier-Organisatoren (verteilt über das Forum) einen entsprechenden Hinweis zur Anmeldung bzw. Tickets gefunden hätte. Die Dame im Sekretariat erklärte mir, dass die komplette Organisation einschließlich Ticketverkauf den AbiturientInnen obliegen würde und dass ja die Anmeldung für die Veranstaltung wohl innerhalb der jeweiligen Familie durch die AbiturientInnen selber erfolgen würde und sie keinerlei Möglichkeiten hätte, mir bei meinem Anliegen zu helfen. Habe dann mein Anliegen einer Abiturientin (einer der OrganisatorInnen) vorgetragen, die ich zufällig im Treppenhaus antraf. Sie wollte mir über das Forum irgendwann mitteilen, ob ich kommen könnte.

Da Lydia noch nicht volljährig ist, lag es m.E. in Deinem Verantwortungsbereich im Vorfeld der Veranstaltung mit Lydia zu klären, wer aus der Familie und dem Freundeskreis zur Abifeier kommen sollte. Hattet Ihr das besprochen? Was ist da schief gelaufen oder war das Absicht? Mitte März hatte ich Lydia geschrieben und ihr gesagt, dass ich gerne zur Abiturübergabe kommen würde. Hab seitdem nichts mehr von ihr gehört. 

Ich werde auf jeden Fall kommen, ob mit oder ohne Ticket.

Gruß
Attila



Am Abend erreicht mich die Antwort der Mutter meiner Kinder:

Hallo Attila,
 
alle Entscheidungen, die die Abiturfeier und deren Organisation betreffen, wurden stets nach Lydias Wünschen und in gemeinsamer Absprache getroffen.
Lydia darf und soll auch mit 17 Jahren selbst entscheiden können, wer die zur Verfügung stehenden Tickets (max. 3 pro Abiturient/in) erhält.
 
Eine Antwort auf Deine Mail im März stellt für Lydia eine emotionale Herausforderung dar. Sie sagte mir, dass sie erst nach Abschluss der Abiturphase und in Absprache mit Ihrer Therapeutin (ist seit längerem und noch bis Mitte Juli krank) das Thema angehen möchte. Insbesondere im Hinblick auf ein mögliches Gespräch mit Dir.
 
Für Lydia verursacht Deine (teils überraschende) Präsenz bei schulischen Veranstaltungen Anspannung und Stress (z.B. gestern und heute).
Gegen Ihren Willen „einfach aufzutauchen“ ist rücksichtslos und lässt Lydia Bedürfnis nach einer „unaufgewühlten“ Feier völlig außer Acht.
 
Eine Wiederherstellung des Kontaktes zwischen Euch steht ja in Aussicht.
Daher wäre es um so hilfreicher bis dahin keine weitere Verärgerung zu verursachen.
 
 
Gruß
Mathilde
 
P.S. Diese Mail wurde auch von Lydia gelesen und abgenickt.


Freitag, 28.06.2024

Heute ist der große Tag. Lydias Abiturfeier und ich war den ganzen Tag auf einem sehr wichtigen Workshop bei einem unserer Kunden. Der anstrengende Tag liegt fast hinter mir.

Jetzt so kurz vor der Feier – in wenigen Minuten beginnt mit einem Gottesdienst der erste Programmpunkt – fühlt es sich immer noch so an, als hätte man mir einen Eiskübel über dem Kopf ausgeleert, anschließend den Eimer auf den Kopf gestülpt und dann noch mit einem großen Hammer Größenordnung Thor´s Hammer mehrmals draufgehauen. Die Abifeier war vom Tisch. Eine Mischung aus Trauer, Wut, Verzweiflung und ein lähmendes Gefühl von Machtlosigkeit macht sich in mir breit. 

Leni reisst mich aus den trüben Gedanken und wir beschliessen, dass wir dringend ein Gegengewicht erzeugen müssen. Kurzentschlossen machen wir uns auf zum Italiener, der bei uns um die Ecke liegt.

Dort können wir die Ereignisse reflektieren, etwas Schönes essen und Abstand gewinnen. Leni tut ihr Bestes um mich wieder aufzubauen. Wir bestellen uns eine Flasche Luganer und ich greife zu meiner Psychowunderwaffe: Calabrese und Spagetti Napoli. Trotzdem vergieße ich reichlich Tränen um meine Tochter. Danach geht es mir aber etwas besser.

Zuhause stecke ich mir AirPods ins Ohr, drehe die Lautstärke auf Maximum, tanze und singe zu Ghosts Again von Depeche Mode. Danach Enjoy The Silence. Leni kommt dazu, ich nehme die Ohrstöpsel raus, die Musik kommt jetzt aus den Boxen und wir tanzen gemeinsam zu Depeche Mode Songs. Wir haben unsere eigene kleine Party und in mir steigt ein gesundes LMAA-Gefühl auf.

Spät nachts bin ich wieder Herr über meine Gefühle und schreibe zurück:

Hallo Mathilde,

vielen Dank für Deine Informationen.

Klar ist, dass ich nun leider meine Spende für die Abifeier (1.000 EUR) zurückfordern muss. Falls mir das von den Organisatoren verweigert wird, bin ich gezwungen mich an das Direktorat zu wenden. Das tue ich nur ungerne.

Die Spende hatte ich übrigens geleistet ohne auch nur im entferntesten auf die Idee zu kommen, dass ich möglicherweise nicht die feierliche Abiturübergabe an meine Tochter miterleben dürfte. (Das ist doch eine von diesen Veranstaltungen, die es nur einmal im Leben gibt, oder?)

Zuerst dachte ich ja, dass es meine eigene Unachtsamkeit gewesen ist, dass ich vielleicht eine entsprechende Aufforderung in einer der Elternbriefe womöglich überlesen hätte. Gottseidank hast Du mich mit Deiner Mail aufgeklärt.

Dafür dass ich so wie nahezu jedes Jahr zum alljährlichen Sommerkonzert erscheine, muss ich mich nicht entschuldigen. Ebenso nicht dafür, dass ich das Schulsekretariat aufgesucht habe, in dem Glauben dort die Karten für die Abifeier zu bekommen. Dass das der falsche Anlaufpunkt hierfür war, konnte ich in dem Moment nicht wissen, ebenso konnte ich nicht wissen, dass ich dabei Lydia begegne. Ganz im Gegenteil ging ich davon aus, dass sie eben gerade nicht da sein würde, da sie nach meiner Information ja keinen Unterricht mehr hat.

Wenn ich ausreichende Informationen bekommen hätte, wäre es anders gelaufen.

Also lass bitte Deine „hilfreichen“ und dabei vollkommen sinnlosen, noch dazu einseitigen Empfehlungen, wie ich mich verhalten solle, verbunden  mit dem Vorwurf ich hätte mich rücksichtslos verhalten. Letztendlich ist alles nur ein weiterer Beleg dafür, wie „Entfremdung“ funktioniert und wie „Entfremder“ agieren. Und dann noch die Verantwortung dem Kind zuzuschieben und dahinter in Deckung zu gehen, das finde ich übel.

Ok, Lydia ist 17 und hat eine Entscheidung getroffen, vermutlich ohne sich Gedanken über die mögliche Tragweite und Auswirkungen zu machen. Und vermutlich ohne von Dir ausreichend darüber aufgeklärt worden zu sein. Und genau dafür sind doch Eltern da. Eltern besprechen mit ihren Kindern, dass Für und Wider von anstehenden Entscheidungen und reflektieren gemeinsam vorangegangene Entscheidungen. Und sie können den Blick auf Dinge richten, die das Kind nicht immer von selber auf dem Schirm hat z.B.Empathie. Eltern sagen dem Kind auch, wenn es etwas tun sollte, auch wenn das mal unangenehm ist oder Stress verursacht (Zahnarzt, Hausaufgaben, Lernen, bei den Großeltern für das Geschenk bedanken, sich auch mal bei jemandem entschuldigen, wenn es sein muss und und und …) Und das hört auch nicht auf, wenn das Kind 18 Jahre alt ist.

Wenn Du Lydia für alt genug hältst, mit 17 immer alleine die richtigen Entscheidungen eigenverantwortlich treffen zu können, mal abgesehen davon ob Du ihr zu diesen Entscheidungen zu- oder abgeraten hast, müsste sie auch alt genug sein, die Verantwortung dafür zu übernehmen. Eigentlich bist Du da nur konsequent. Schon als Lydia 11 Jahre alt war, warst Du ja davon überzeugt. 

Meiner Meinung nach trägst Du damals wie heute die (Mit-)Verantwortung dafür, welche Entscheidungen Lydia trifft.

Mich beunruhigt in diesem Zusammenhang Deine Information über eine therapeutische Betreuung von Lydia. Hiervon war bisher keine Rede. Nach meiner Information war Lydia zunächst in der Kinder- und Jugendpsychatrischen Praxis Dr. Hirner. Die Praxis wurde Ende letzten Jahres aufgegeben und Lydia wechselte in ein andere Praxis. Nach meiner bisherigen Information ging es bis jetzt um ADHS- Verdacht sowie Prokrastination… Bisher hattest Du mir gegenüber immer rigoros abgestritten (oder verschwiegen?), dass Lydia möglicherweise unter „Entfremdung“ leidet, denn nur so lässt sich m.E. nach erklären, dass sie für ein mögliches Gespräch mit mir therapeutische Betreuung benötigt.

Letztendlich bin ich aber sehr froh, wenn sie diesen Weg geht. Ich bin jederzeit bereit, sie wo ich kann dabei zu unterstützen und werde daher nicht zur Veranstaltung kommen.

Gruß
Attila

Egal was jetzt kommen mochte, hatte ich alles gesagt, was mir in Diesem Moment wichtig erschien. Ich bemühte mich dabei keinen Vorwurf an Lydia zu richten, auch wenn es mir im ersten Moment / Affekt danach zumute war. Da brauchte ich den einen oder anderen Anlauf.

Ich hatte noch etwas Energie und formulierte noch schnell das Schreiben an das Sekretariat der Schule um meine Spende zurückzufordern. Eigentlich hatte ich es nicht wirklich vor, wollte es aber davon abhängig machen, welche Reaktion von meiner Exfrau kommen würde. Also hielt ich es mir offen. Lydia und Benni wollte ich damit auf keinen Fall belasten oder blamieren.

Samstag, 29.06.2024

Bisher kam keine Reaktion auf mein Schreiben. Ich lasse das Ganze ruhen. Leni und ich diskutieren während des Tages immer wieder über die Situation und wie sich Lydia wohl fühlt und was das Beste für sie wäre….

Sonntag, 30.06.2024

Wir wachen auf und liegen noch im Bett. Wir beginnen fast gleichzeitig zu sprechen und stellen dabei fest, dass wir beide mit dem gleichen Gedanken aufgewacht sind. Ich setze mich noch im Schlafanzug an den Tisch und schreibe:

Hallo Mathilde,
um Lydia und Benni nicht zu belasten habe ich mich dazu entschlossen, die Spende nicht zurück zu fordern und hoffe Ihr hattet eine schöne Feier.

Schönen Sonntag,
Attila

P.S. Ich bin über die Ticketlimitierung (3 pro AbiturientIn) verwundert und halte sie für einen Fehler der Organisatoren, da das ja bei entsprechenden Familien größer 3 Personen (Vater, Mutter, ein Geschwisterkind) bedeuten würde, dass alle anderen zuhause bleiben müssen (weitere Geschwisterkinder, Großeltern, Onkel, Tanten etc.) und das bei einer Veranstaltung unter freiem Himmel. Seltsam.

2 Kommentare zu „Abi 2024

  1. Hallo Attila,

    ich lese Deine Zeilen und fühle vieles von dem mit, was Du zum Ausdruck bringst. Die Resonanz ist bei mir so hoch, weil ich in einer ähnlichen Situation mit meinen Kindern war.

    Die Crux sehe ich darin, dass der ungelöste Konflikt mit Deiner Ex-Frau das Verhältnis zu Deinen Kindern überlagert. Du wirst nicht verhindern, dass die Mutter Einfluss auf die Kinder nimmt. In mancher Hinsicht zwar sicher nur schwer für Dich zu ertragen. Aber Du darfst anerkennen, dass es in vielerlei Hinsicht auch einfach gut so ist.

    Die Bedürfnisse eines Kindes in Therapie sind besonders schutzwürdig. Dafür ist die therapeutische Begleitung solcher emotional für das Kind belastenden Gespräche ein angemessenes Mittel. Das habe auch ich anerkennen müssen und erfahren, wie gut das meiner Tochter und der Gesprächsatmosphäre tat. Und dabei haben sich viele meiner gedanklichen Dramen aufgelöst und ich war mit einer Realität konfrontiert, der meine Gedanken und Gefühle nicht gerecht geworden waren.

    Und noch ein Gedanke zu dem Geld: das Signal, das von der Rückforderung ausgeht, könnte dahin gehend verstanden werden, dass Deine Liebe zur Tochter nicht bedingungslos ist. Das wäre eine schwere Hypothek für die Wiederherstellung Eures Verhältnisses.

    Wie gesagt, all das kenne ich aus eigenem Erleben. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du die Verbindung zu Deinen Kindern eines Tages wieder gewinnst und die erlittenen Verletzungen heilen.

    Herzliche Grüße
    Oliver

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    1. Lieber Oliver,

      vielen Dank für Deine einfühlsamen Worte.

      Du schaffst diesen Blick über den Tellerrand hinaus und beleuchtest das Thema durch die verschiedenen „Brillen“. Dabei ist die Priorität und hierfür ergreifst Du zurecht Partei, das schwächste Glied in diesem Konflikt und das sind die Kinder. Geduld und das Zurückstellen der eigenen Bedürfnisse begleiten mich und mein Umfeld seit nunmehr 7 Jahren. Wenn es sein muß, halte ich das weitere 7 Jahre oder mehr aus. Für meine Tochter wünsche ich mir, dass sie den Konflikt mit mir, der aus der hochkonflikthaften Beziehung ihrer Eltern entstanden ist und für den sie nicht verantwortlich ist, früher überwinden kann.

      Was Du nicht wissen kannst ist, dass ich zu Beginn der Trennung, als erkennbar war, dass meine Tochter nicht gut damit zurecht kommt, gegenüber der Mutter sehr schnell für einen neutralen Gesprächspartner meiner Tochter plädiert hatte. Das war erstmal eine vollkommen intuitive Einschätzung. Ich konnte mir vorstellen, dass das jemand aus der Seelsorge, Familientherapie etc. sein könnte. Dann befasste ich mich intensiver damit und stieß sehr bald auf das Thema „Entfremdung“. Ein Begriff, den ich bis dahin gar nicht kannte. Ich machte die Mutter meiner Kinder darauf aufmerksam, schickte ihr Infomaterial, Fachbeiträge (z.B. Ursula Kodjoe etc.) verwies auf die Risiken die nach Ansicht vieler Fachleute damit einhergingen.
      Ihre Reaktion dazu war, dass sie es abstritt, dass unsere Tochter irgendetwas mit diesem Syndrom zu tun hätte, dass das alles sowieso nicht bewiesen wäre, dass es unserer Tochter doch gut gehen würde, was man ja gut an ihren Schulnoten ablesen könnte und und und …. (Vieles davon in meinem Blog)

      Wie Du gegen Ende meines Beitrags erkennen kannst, hatte ich (Thema Geld) parallel den gleichen Gedankengang und habe entsprechend gehandelt. Ich muss Dir wirklich nochmal von ganzem Herzen für Deinen Beitrag und die dabei erkennbare Empathie danken.

      Herzliche Grüße
      Attila

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