Hallo, hier ist der Papa, wie geht’s dir? ….

04. April 2019

Heute hatte ich wieder mein wöchentliches Telefonat mit meinem Sohn (9). Jeden Donnerstag Abend um 18:30. Vor einem Monat habe ich ihn das letzte Mal gesehen.

Überraschenderweise war er auch gleich dran und auf meine Frage, wie es ihm ginge, antwortete er, ob ich ihn am nächsten Tag um 14:00 abholen könnte. Ich sagte, dass es für mich um diese Zeit schwierig wäre, weil ich noch auf einem Termin wäre und fragte ob es auch etwas später ginge. Wir einigten uns schnell auf 15:00. Ich fragte noch, ob er schon überlegt hat, was er machen wolle, was er verneinte. Ich fragte noch, ob ich seine Mutter sprechen könnte und er verneinte mit dem Hinweis, dass sie nicht da wäre. Wir verabschiedeten uns.

Das alles hört sich für einen Aussenstehenden nicht sonderlich spektakulär an, ganz im Gegensatz für mich. Für mich war es Freude pur. Mein Herz machte einen Freudensprung. Es war etwas mit dem ich nicht gerechnet habe. Die letzten 4 Wochen beschränkten sich die Telefonate auf maximal 40 Sekunden und beschränkten sich auf die Mitteilung, dass er mich am Wochenende nicht sehen wolle.

Ich möchte nicht allzu viel reininterpretieren, aber heute hörte er sich im Gegensatz zu den vorigen Telefonaten nicht so frostig und abweisend an, sondern wieder ganz normal. Mir kam der Gedanke, ob es vielleicht damit zusammen hängen könnte, dass seine Mutter nicht zuhause war. Irgendwann werde ich es vielleicht erfahren, wie es ihm in dieserZeit ging.

Ich liebe meinen Sohn.



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