Sonntag Morgen

10.März 2019

Es ist Sonntag Morgen und es regnet in Strömen. Ich sehe aus dem Fenster und meine Gedanken sind trübe, wie das Wetter draußen. Ich rappel mich aus dem Bett und tappe ins Wohnzimmer. Dort begrüßt mich schwanzwedelnd unsere Hündin, die dringend raus muss. Regen hin oder her. Ich zieh mich an und geh mit ihr in den Park, meinen Kopf unter einem rosa Regenschirm.

Ich denke an meine Tochter und meinen Sohn. Was machen sie gerade? Schlafen sie noch oder sind sie schon wach? Schmökern sie noch in einem Buch, eingekuschelt ins warme Bett oder sind sie schon in der Küche und mampfen ihr Müsli? All das stelle ich mir bildlich vor, so als wäre ich bei ihnen. Ich wünschte ich könnte ihnen meine Liebe zeigen, über den Kopf streichen oder einfach nur mit ihnen in der Küche sitzen und über irgendetwas mit ihnen reden.

Ich unterhalte mich in Gedanken oft mit ihnen. Manchmal hilft es mir, manchmal zermürbt es mich. Heute zieht es mich runter.

Ich komme mit Luna, unserer Hündin Nachhause, schnappe mir ein Handtuch und rubbel sie vor der Wohnungstür erstmal trocken. Während ich das mache, drückt sie ihren Kopf gegen meine Beine und räkelt sich dabei genüsslich.

Meine trüben Gedanken sind erstmal weggeblasen ….



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